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Offenes Bein Ulcus Cruris Offenes Bein (Ulcus cruris) von Venenspezialisten behandeln lassen

Eine nässende und schlecht heilende Wunde am Unterschenkel wird umgangssprachlich als offenes Bein bezeichnet. Mediziner sprechen von einem Ulcus cruris, was so viel wie Unterschenkel-Geschwür bedeutet. In
80 Prozent der Fälle wird ein offenes Bein (Ulcus cruris) von Störungen im venösen Blutkreislauf verursacht. Für die Behandlung sollten sich Patienten an Fachärzte wenden, die auf Venenerkrankungen spezialisiert sind.

Medizin

So entsteht ein offenes Bein (Ulcus cruris)

Über die Venen wird das verbrauchte Blut zurück zum Herzen gepumpt, um es über den Lungenkreislauf wieder mit Sauerstoff anzureichern. Durch eine Muskelpumpe kann das Blut von den Beinen gegen die Schwerkraft transportiert werden. Venenklappen verhindern, dass das Blut wieder zurück in die Beine fließt. Krampfadern oder ein postthrombotisches System sorgen jedoch dafür, dass sich die Venen krankhaft erweitern, sodass die Venenklappen nicht mehr funktionieren. Dadurch staut sich das Blut in den Beinvenen und es kommt zu einer Wasseransammlung im Gewebe (Ödem). Wird die Venenschwäche nicht behandelt, kann es im weiteren Verlauf zu einer Verhärtung des Bundegewebes (Sklerose) kommen. In der Folge wird das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und es kommt zu braunen Flecken, meist im Bereich der Knöchelinnenseite. Letzen Endes entsteht eine offene, meist nässende und schlecht heilende Wunde.

Artemed Fachklinik in München ist auf die Behandlung von Venenerkrankungen spezialisiert

Besonders häufig tritt ein offenes Bein bei über 70-Jährigen auf. Betroffene sollten die Wunde auf gar keinen Fall selbst versorgen, da sich die Heilung dadurch verzögern kann. Stattdessen sollten sie sich an einen Spezialisten wenden. Als eine der besten Adressen gilt die Artemed Fachklinik in München. Das größte Venen- und Hautzentrum im süddeutschen Raum ist auf die Behandlung von Venenerkrankungen spezialisiert. Neben Ulcus cruris gehören auch Krampfadern, Besenreiser, Thrombosen und Venenentzündungen dazu. Die Patienten profitieren davon, dass die Klinik das gesamte Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten anbietet. So kann für jeden Patienten die beste Methode ausgewählt werden. Das spezialisierte Ärzteteam führt jährlich über
8.000 ambulante Untersuchungen, 4.500 Operationen und
1.500 Verödungen durch und verfügt damit über umfassende Erfahrung.

Die Klinik befindet sich in einer historischen Villa nahe der Theresienwiese und wartet mit einer familiären Atmosphäre und Hotelcharakter auf, sodass sich Patienten hier wohlfühlen können. Zudem verfügt das Haus über eine hochmoderne medizintechnische Ausstattung.

Durch umfassende Diagnostik die Ursache für ein Ulcus cruris aufdecken

Um Patienten mit einem Ulcus cruris behandeln zu können, muss zunächst die Ursache gefunden werden. Dafür erfragen die Ärzte die Krankengeschichte des Patienten, inspizieren die betroffene Hautstelle und führen Untersuchungen wie zum Beispiel eine Phlebodynamometrie (Venendruckmessung) durch. In den meisten Fällen werden operative und konservative Maßnahmen kombiniert. Zu Letzteren zählen zum Beispiel Verbände und Salben, die Niederdruck-Therapie oder die Kompressionstherapie. Auf operative Weise kann ein Ulcus cruris mit einem Wunddebridement (Abtragung von abgestorbenem Gewebe) oder der Shave-Operation behandelt werden. Dabei wird die Wunde ausgeschnitten und durch eine Transplantation von eigenem Gewebe dauerhaft verschlossen. Mit einer Vakuumversiegelung wird im Vorfeld ein optimaler Wundgrund geschaffen. Dieses Vorgehen weist sehr gute Erfolgsquoten auf.

Ein offenes Bein sollte fachgerecht behandelt werden. In der Artemed Fachklinik in München werden Patienten von Spezialisten aus der Abteilung für Phlebologie und Venenchirurgie und der Abteilung für Dermatochirurgie und Dermatologie interdisziplinär behandelt.

 
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