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Hüft-TEP Hüft-TEP - Patienten eines Münchner Fachzentrums profitieren von einem besonders schonenden Verfahren

In Deutschland werden jährlich rund 400.000 künstliche Gelenke eingesetzt - bei etwa der Hälfte der Fälle handelt es sich um ein künstliches Hüftgelenk. Im Chirurgischen Klinikum München Süd kümmern sich Spezialisten für Endoprothetik unter anderem um erstklassige Hüft-TEP.

Medizin

Wann kommt eine Hüft-TEP infrage?

Eine Totalendoprothese der Hüfte, auch als Hüft-TEP bezeichnet, findet in der Regel dann Anwendung, wenn eine gravierende arthrotische Abnutzung des Hüftgelenks zu einer wesentlichen Einschränkung der Lebensqualität führt. Die häufigste Ursache für ein solches arthrotisch verändertes Gelenk liegt in einem zunehmenden Knorpelverlust der Gelenkoberfläche. Dieser progrediente Knorpelverlust ist ein typischer im Alterungsprozess. Das arthrotisch veränderte Hüftgelenk hält der Belastung des Alltags nicht mehr stand - zuvor übliche Aktivitäten müssen zunehmend eingeschränkt werden. Die Schmerzen am betroffenen Hüftgelenk nehmen stetig zu.

Auch junge Patienten können von dem Problem betroffen sein, wobei aber die Ursache meist eine andere ist. So besteht bei jüngeren Patienten oft eine Fehlanlage des Hüftgelenks, eine sogenannte Hüftdysplasie, bestimmte Grunderkrankungen sind hinsichtlich einer Arthrose risikogeneigt; auch nach einem Unfall kann das Gelenk nachhaltig geschädigt sein.

Das geschieht beim Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks

Führt der Knorpelverlust zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität, so ist heute der künstliche Ersatz des Hüftgelenkes die Standardbehandlung. Bei der Operation wird zunächst die Oberfläche der Hüftpfanne künstlich ersetzt. Sodann wird der Hüftkopf über einen Prothesenschaft im Oberschenkelknochen verankert. Die Verankerung kann jeweils zementfrei oder zementiert erfolgen. Beide Verfahren haben sich gleichermaßen bewährt, wenngleich die zementfreie Implantation sich zunehmend durchsetzt.

Ein künstliches Hüftgelenk hält heute erstaunlich lange. Langzeitbeobachtungen zufolge kann man von einer Lebenserwartung der Prothese von deutlich über 20 Jahren bei mehr als 80 % der operierten Patienten ausgehen. Die Spezialisten für Endoprothetik bieten in München ein besonders schonendes Verfahren an.

International angesehenes Endoprothesenzentrum in München

Das Münchner Zentrum für Gelenkersatz endomunich am Chirurgischen Klinikum München Süd hat sich unter anderem auf dem Gebiet der Endoprothetik national und international einen Namen gemacht. Mit dem Chefarzt Dr. med. Heinz Röttinger besitzt die hochspezialisierte Abteilung eine ärztliche Leitung mit außergewöhnlicher Erfahrung und anerkannter Expertise. Dr. Röttinger hat über 30 Jahre Erfahrung und über 20.000 Implantationen vorgenommen. Außerdem hat Chefarzt Dr. Röttinger eine minimal-invasive Operationstechnik entwickelt, die auch seinen Namen trägt - den Röttinger-Zugang - und die sich durch eine besonders gewebeschonende Vorgehensweise bei der Einbringung von künstlichen Hüftgelenken auszeichnet.

Dank des Röttinger-Zugangs ist der erforderliche Schnitt statt den früheren 15 cm und mehr nun deutlich kürzer. Der große wesentliche Unterschied zu den herkömmlichen Operationstechniken besteht jedoch in der durchgängigen Gewebeschonung, speziell bei Muskeln und Sehnenansätzen. Während der Operation befindet sich der Patient in einer stabilen Seitenlagerung. Der Zugang zu den einzelnen Strukturen erfolgt über anatomisch vorbestehende Lücken zwischen den Muskelsträngen. Durch eine entsprechende Positionierung des Beines hat der Operateur eine optimale Arbeitsrichtung ohne Sichteinschränkung. Muskeln müssen bei Anwendung des Röttinger-Zugangs nicht durchtrennt werden. Bei professioneller Anwendung dieser schonenden Operationstechnik profitiert der Patient davon, dass er nach der Operation wesentlich geringere Schmerzen verspürt, er ist wieder schneller auf den Beinen und auch die Gesamtzeit der Rehabilitation ist vergleichsweise kürzer.

Das Spezialisten-Team für Endoprothetik (endomunich) des Chirurgischen Klinikums München Süd steht in engem Kontakt zu weltweit herausragenden Endoprothesenzentren und tauscht regelmäßig Erfahrungen und Ergebnisse mit Kollegen aus. Dank geballtem Know-how und moderner Ausstattung der Klinik versorgen die Fachärzte im Münchner Zentrum für Endoprothetik endomunich am Chirurgischen Klinikum München Süd selbst schwierigste und herausfordernde Fälle sowohl in der primären Endoprothetik als auch in der Revisionsendoprothetik (Prothesenwechsel) inklusive der Verwendung von Sonderimplantaten.

 
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