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Habona Invest Habona Invest - der Lebensmittelhandel als Digitalisierungsgewinner

"Schon die Kaffeepause in der Vorkassenzone eines Supermarktes entscheidet über das Erlebnis und die Zufriedenheit des Kunden", sagt Manuel Jahn, Head of Business Development bei Habona Invest.

Sonstiges

Das Konsumverhalten ändert sich

Während der private Konsum boomt, die Genusskultur Hochkonjunktur erlebt und der Onlinehandel zweistellig wächst, kommt der Ladeneinzelhandel insgesamt nicht von der Stelle. Inflationsbereinigt wird er 2017 sogar schrumpfen. Denn die Digitalisierung verändert die Art und Weise des Verbraucherverhaltens. Kunden sind immer besser informiert und suchen nach gleichermaßen schnellen, bequemen und interessanten Einkaufsorten, die für immer mehr Menschen Teil des Lifestyles und Ausdruck von Weltanschauungen sind. Läden müssen heute ein klares Einkaufsmotiv bedienen, von denen es im Grunde nur zwei gibt: der Spaßeinkauf als Freizeitvergnügen sowie der Versorgungseinkauf als Routineaufgabe. Dazwischen wird es schwierig, sodass riesige Stücke des Umsatzkuchens zur Umverteilung anstehen. Der Onlinehandel, auch als Disruption oder "Game Changer" im Einzelhandel bezeichnet, ist nicht Ursache des Strukturwandels, sondern Verstärker einer ohnehin eingeschlagenen Entwicklung.

Wachstumssegment Nahversorgung

Der Lebensmittelhandel macht vor, wie mit nahezu revolutionärer Gesinnung die Veränderungen im Konsumverhalten erfolgreich gemeistert werden. Denn Lebensmittel sollen nicht mehr vor allem billig sein, sondern ein gutes Gefühl geben. Ob Bio, Regional oder Convenience: Die neue Lust des Verbrauchers auf mehr Qualität äußert sich in hohen jährlichen Wachstumsraten. Manuel Jahn, Manager bei dem auf Nahversorgungsimmobilien spezialisierten Investor Habona Invest sowie Mitverfasser des Frühjahrsgutachtens der Immobilienwirtschaft, das die Bundesregierung jährlich über die Situation auf den Märkten informiert, fasst diese Entwicklung wie folgt in Worte: "Der Umsatz mit Produkten des täglichen Bedarfs hat in den letzten zehn Jahren knapp 25 Prozent zugelegt, bei den großen Ketten Edeka, Rewe, Aldi & Co. sogar bis zu 60 Prozent. Gleichzeitig schrumpft der Nonfood-Markt." Für Jahn sind Supermärkte und Verbrauchermärkte die Trendsetter, die mit neuem Ladenbau, verführerischen Sortimenten und gastronomischen Ergänzungen die Menschen zum weniger preissensiblen Erlebniseinkauf anregen. Die Lebensmitteldiscounter sind nun allerdings auch auf diesen Zug aufgesprungen und haben mit dem Kühlhallenflair der Neunzigerjahre nichts mehr gemein.

Die Dimension der Wertschöpfung wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass rund 230 Milliarden Euro, also nahezu die Hälfte der Kaufkraft der Deutschen, allein für Lebensmittel und Drogeriewaren aufgebracht werden. Reine Onlinekonzepte im Lebensmittelbereich schaffen es kaum, die Herausforderungen enger Margen und hoher Kosten zu meistern, und kommen nur mit Mühe über ein Prozent Marktanteil hinaus. Die Onlineoffensive, die weite Teile des Ladeneinzelhandels um den Schlaf bringt, ist im Sektor Nahversorgung somit vorerst abgesagt worden. Selbst der Internet-Gigant Amazon hat sich nach zehn erfolglosen Jahren mit seinem Konzept Amazon fresh erst kürzlich aus neun ländlich geprägten Bundesstaaten in den USA zurückgezogen. Die Lieferung aus bestehenden Märkten, wie es Rewe und Edeka machen, scheint besser zu funktionieren und der physische Laden gewinnt somit noch an Bedeutung.

Nahversorgung attraktiv auch für Investoren

Dank ihres Erfolges machen sich moderne Supermärkte immer interessanter für Immobilieninvestoren wie Habona Invest. Schließlich ist dies auch die einzige Möglichkeit für Anleger, über sichere und langfristige Mieteinnahmen am Erfolg der Händler teilzuhaben. Attraktiv für Investoren ist nicht nur die Krisen- und Onlineresistenz von Immobilien, die Grundbedürfnisse decken, sondern auch die große Auswahl. Immerhin gibt es in Deutschland rund 28.000 Standorte, die allein von den großen Handelskonzernen betrieben werden. Da kann man leichterdings einen großen Bogen um die teuren Lagen von Hamburg, München oder Köln schlagen, denn Nahversorgung findet überall dort statt, wo Menschen wohnen.

Begünstigt wird die Entwicklung von Supermärkten und Stadtteilquartieren durch die wohlwollende politische Stimmung. Kommunen erkennen, dass eine gute Nahversorgung Lebensqualität für die Wohnbevölkerung und damit für Städte, Stadtteile und Dörfer bedeutet.

Johannes Palla, Gründer und Geschäftsführer der Habona Invest und mit langjährigen Erfahrungen im Transaktionsgeschäft ausgewiesener Kenner von Handelsimmobilien, betont: "Mit einem Portfolio von aktuell knapp 100 Märkten sind wir nicht nur Vermieter, sondern auch Partner der Händler und der Bürgermeister. Gemeinsam entwickeln wir die Standorte immer weiter und ermöglichen unseren Mietern wie auch den Gemeinden, stets die neuesten Konzepte am Start zu haben."

Mit dem Fokus auf die Grundbedürfnisse der Menschen stehen Nahversorgungsimmobilien für Langfristigkeit und Nachhaltigkeit. Die Einzelhandelsspezialisten von Habona Invest ermöglichen Anlegern wie Händlern und Kommunen, mit wegweisenden Ideen die Räume für die Zukunft bereitzustellen.

 
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